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Prothetik

Künstlicher Gelenkersatz von Hüfte, Knie und Schulter

Gelenkersatz

Eine orthopädische Behandlung kann die Lebensqualität nachhaltig verbessern.

Ob eine Sportverletzung der Schulter, eine Fehlstellung oder Verschleiß in Knie oder Hüfte, Schmerzen und Bewegungseinschränkung sind die Folge. Nicht zuletzt leidet darunter die Lebensqualität, die mittels exakter Diagnose und auf den Patienten abgestimmte Behandlung wiedergewonnen werden kann.

Wenn Bewegungen über einen längeren Zeitraum schmerzhaft sind, ist es wichtig zu überprüfen, was für die Beschwerden ursächlich ist, Warnsignale richtig zu deuten, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Die häufigsten Gründe bei denen Gelenkersatzoperationen durchgeführt werden, sind Arthrose (altersgedingter Gelenkverschleiß) und gelenknahe Knochenbrüche.

Vor jeder guten Therapie steht eine exakte Diagnose der Schmerzen

Gelenkschmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Für eine gute und erfolgreiche Therapie ist es deshalb unumgänglich, dass zunächst die exakte Diagnose gestellt, das heißt, die Ursache der Gelenkbeschwerden herausgefunden wird. "Denn nur wenn die Schmerzursache behoben wird, ist eine Heilung und damit eine dauerhafte Beschwerdefreiheit möglich", so Dr. Peter Mazzurana, Sanitätsdirektor der Marienklinik.

Ziele des Gelenkersatzes sind, Schmerzen zu lindern und Patienten wieder Mobilität und aktive Teilnahme am täglichen Leben zu ermöglichen. Eine möglichst lange Lebensdauer einer Endoprothese ist dabei erstrebenswert. Im Rahmen eines persönlichen Gespräches bespricht der Facharzt mit dem Betroffenen den individuell zu wählenden Behandlungsprozess. Der Patient wird während des gesamten Behandlungsverlaufes persönlich von seinem Vertrauensarzt betreut.

Wer braucht einen Gelenkersatz?

Der Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk muss immer kritisch abgewogen werden. Einerseits kann durch den künstlichen Gelenkersatz die Lebensqualität und Mobilität des Betroffenen extrem verbessert werden, andererseits ist die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenkes begrenzt. Deshalb ist sicherlich auch das Alter des Patienten bei der Entscheidung mit zu berücksichtigen. Die Haltbarkeit eines künstlichen Kniegelenks liegt statistisch zwischen ca. 15-25 Jahren. Hiernach ist jedoch in aller Regel ein Prothesenwechsel möglich.

Wann ist der richtige Operationszeitpunkt?

Der Untersuchungsbefund, das Röntgenbild und die Einschränkung der Lebensqualität des Betroffenen sind von Bedeutung. Ein deutlicher Röntgenbefund ist noch nicht allein ausschlaggebend zum Einbau eines künstlichen Gelenkes. Die Lebensqualität sollte durch den Verschleiß deutlich eingeschränkt, die Gehfähigkeit deutlich reduziert und der Schmerz ausgeprägt sein. Eine Operation ohne wesentlichen Leidensdruck auch bei positivem Röntgenbefund ist selten notwendig.

Ist sportliche Betätigung nach der Operation möglich?

Träger eines neuen Kunstgelenkes sind oft nach vielen Jahren erstmals wieder schmerzfrei, die Freude an der Bewegung kehrt zurück. Nach etwa 6 Monaten ist Sport wieder möglich und sinnvoll. Besonders gut geeignet sind Wandern, Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking.

Schwerpunktmäßig erfolgen Behandlungen bei folgenden Gelenkerkrankungen:

Hüfte:

Kniegelenk:

Schultergelenk:

Gelenkschäden sollten rechtzeitig behandelt werden, um irreparable Schäden zu vermeiden. "Rechtzeitig Heilen, ist besser als lange zu leiden!"

Für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung bei unseren erfahrenen Orthopäden wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Marienklinik: Tel. +39 0471 310 600.

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