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Marienklinik
Claudia-de-Medici-Str. 2
I-39100 Bozen
Tel: +39 0471 31 06 00
Fax: +39 0471 31 09 99
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Sekretariat
Mo-Fr  7:00-18:00
Sa 8:00-12:00/16:00-18:00
So 8:00-12:00

Blutabnahme
Mo-Fr 7:00-9:45

Radiologie
Mo-Do 8:00-17:00
Fr       8:00-15:00
Tel:    +39 0471 31 09 50

Gesundheit ist die Kunst des Lebens

Die Marienklinik in Bozen steht unter der Leitung der Kongregation der Tertiarschwestern des heiligen Franziskus. Seit dem 16. Jahrhundert widmen sich die Schwestern der Erziehung und Bildung junger Menschen, sowie der Pflege der Alten und Bedürftigen.
Die Geschichte der Schwesterngemeinschaft, aber auch jene der Marienklinik ist eng mit der Geschichte des Landes verbunden. Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Marienklinik zu einer wichtigen Säule der Gesundheitsversorgung in Südtirol.

Die Vorgeschichte

Im Zentrum der Stadt Bozen errichteten die Tertiarschwestern im Jahr 1905 zu allererst eine Privatschule ein. Diese Schule besteht auch heute noch und beherbergt das gleichgestellte Pädagogische Gymnasium "Maria Hueber".
Bereits drei Jahre später konnte ein weiteres Haus seinen Betrieb aufnehmen: Das „Marieninternat“ in der Claudia de Medici Straße. Es wurde ein Internat für Mädchen aus dem ganzen Land.
Nach dem ersten Weltkrieg kamen harte Zeiten auf die Schwesterngemeinschaft zu. Politische und finanzielle Schwierigkeiten zwangen sie, das Internat in ein Gästehaus umzuwandeln. Doch die Gäste blieben aus.

Der erste Patient

Es war der Bozner Orthopäde Dr. Heinz Regele, der die damalige Schwester Oberin davon überzeugen konnte, die leeren Räume des Marieninternats zur Unterbringung seiner Patienten zu nutzen. Im Jahr 1932 wurde somit der erste Patient aufgenommen. Es war ein kleiner Junge aus Leifers, der an einer schweren Knocheneiterung litt. Da die Anzahl der Patienten rasch anstieg, wurde der erste Stock umgehend für Patienten eingerichtet.
Nachdem der letzte deutschsprachige Primar aufgrund der politischen Situation das städtische Krankenhaus verlassen musste, war die Verständigung zwischen Patient und Arzt im öffentlichen Krankenhaus oft zum Problem geworden. Genau darin sah Dr. Heinz Regele die große Chance für eine neue Privatklinik im Land.
Fortan überwiesen namhafte Fachärzte aus Bozen und Umgebung ihre Patienten in das Marieninternat. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Heinz Regele etablierte sich das Schwesternhaus immer mehr zu einer der führenden Privatkliniken Südtirols.

Der Wiederaufbau

Während des zweiten Weltkrieges musste das Marieninternat evakuiert werden. Die Schwestern hatten richtig gehandelt: Im Jahr 1943 wurde das Gebäude im Zuge der Bombardierung der Stadt Bozen schwer beschädigt.
Bereits 1945 konnte der Klinikbetrieb jedoch wieder aufgenommen werden. Drei Jahre später wurde die Genehmigung zur Führung eines Krankenbetriebes durch den Landessanitätsrat erteilt. Fortan kamen immer mehr Ärzte hinzu und im Marieninternat mangelte es zunehmend an Betten.

Der Erfolg der Privatklinik

Anfangs der 60er Jahre folgten eine Reihe von Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten. Im Jahr 1963 wurde das Haus offiziell zur „Marienklinik“ ernannt und von Bischof Dr. Joseph Gargitter eingeweiht.
Im Rahmen der gestzlichen Auflagen und rasanten Entwicklung im medizinisch- diagnostischen Bereich wurde Ende der 1980er Jahre beschlossen, das Haus von Grund auf umzubauen und zu renovieren: Die Röntgenabteilung wurde in das Untergeschoss verlegt, die Zimmer mit Nasszellen ausgestattet, eine eigene Geburtshilfestation eingerichtet und die Operationssäle neu angelegt.
Seither wurde die Marienklinik immer wieder den Anforderungen der modernen Medizin angepasst. Der letzte Umbau fand zwischen 2006 und 2009 statt.

Die Marienklinik aktuell

Die Marienklinik ist heute mit über 20 medizinischen Fachbereichen eine der führenden Privatkliniken in Südtirol. Mehr als 60 spezialisierte Fachärzte behandeln jährlich über 5000 Patienten.
In der Marienklinik wählt der Patient selbst den Arzt seines Vertrauens. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit garantiert den Patienten eine rasche und umfassende Diagnostik, sowie die darauffolgende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Mehr als 150 Mitarbeiter und weitere 15 Tertiarschwestern kümmern sich um Patienten und Angehörige.
Aktueller Schwerpunkt der der Marienklinik liegt in der Erweiterung der medizinischen Kompetenzbereiche und auf einen hohen Grad an Spezialisierung.  So wurden in den letzten Jahren das Zentrum für Osteoporose und das Zentrum für Plastische Chirurgie eingerichtet.
Diesen Wege gehen wir weiter: Zur Steigerung der Patientenzufriedenheit und zur ständigen Verbesserung der Dienstleistungen hat die Marienklinik im Jahr 2008 ein Qualitätsmanagement eingerichtet.

Die Tradition in die Zukunft tragen

Nach dem Motto „Gesundheit ist die Kunst des Lebens“ versorgen wir unsere Patienten mit wichtigen Informationen hinsichtlich Prävention und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Marienklinik ist eine Privatklinik, die sich stets darum bemüht, mit den Errungenschaften der modernen Medizin Schritt zu halten. Auch wollen wir unseren Patienten und Mitbürgern – der Tradition folgend – im Geiste christlicher Nächstenliebe nahe sein.
Die Marienklinik sieht sich als starkes Mitglied der Gesellschaft und diese Rolle wollen wir beibehalten und ausbauen, um so auch künftig unserem Ruf gerecht zu werden.


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