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Wenn der Hals schmerzt, die Nase oft zu ist oder Sie schlecht hören, dann sind Sie beim Facharzt für Hals-Nasen-Ohren richtig. Unser Facharzt Dr. Otto Zimmermann hat für Sie einige Patientenfragen beantwortet, die häufig an ihn gerichtet werden.

Mein Kind hört schlecht und ist oft verschleimt. Was kann ich tun?

Oft haben Kleinkinder das Problem, dass die Mandeln und die Adenoide (im Volksmund „Polypen“) vergrößert sind. Ursache ist hier eine chronische Reizung bzw. Infektion. So ist die Belüftung der Nase und damit auch der Ohren schlecht und es bildet sich Schleim im Nasenrachen und im Mittelohr. Die Folge ist langanhaltendes Naselaufen und eine Hörminderung sowie häufige Mittelohrentzündungen. Sollte eine Therapie mit Nasenspray und Schleimlösung nicht erfolgreich sein, bleibt oft nur die Entfernung der Adenoide und absaugen des Schleimes aus dem Ohr.

Werden denn die Mandeln heute noch operiert?

Ja, aber wesentlich seltener als früher. Besonders bei Kindern, deren Mandeln vergrößert sind und aufgrund einer chronischen Reizung bzw. Infektion häufig an Atembeschwerden leiden, kann eine Verkleinerung der Mandeln helfen. Wenn man unter mehrfachen antibiotikapflichtigen Mandelentzündungen pro Jahr leidet oder eine unterschwellige Dauerproblematik in Hals um die Mandeln als Zeichen einer schwelenden chronischen Entzündung hat, ist eine Entfernung der Mandeln oft hilfreich.

Ich höre schlecht. Ab wann brauche ich ein Hörgerät?

Zunächst ist eine fachärztliche Abklärung der Schwerhörigkeit notwendig um die gute mechanische Funktionsweise des Ohres sicher zu stellen. Ist dies soweit in Ordnung kommt es auf die Ausprägung der Schwerhörigkeit an. Wobei auch hier oft die subjektive Einschränkung durch die Schwerhörigkeit unterschiedlich sein kann. Generell denke ich: Wenn einem Patienten die Schwerhörigkeit selbst auffällt, sollte er sich mit dem Thema Hörgerät beschäftigen. Zu langes Warten ist ungünstig, weil mit fortschreitender Zeitdauer der Hörstörung auch eine Degeneration der Nerven im Gehirn einhergeht, was später die erfolgreiche Anpassung von Hörgeräten deutlich erschwert.

Ich habe immer die Nase zu. Woher kommt das?

Das ist ein sehr häufiges Problem. In der Nase trennt die Nasenscheidewand die rechte von der linken Nasenhöhle. Oft ist diese verbogen und krumm. Zusätzlich gibt es Schleimhaut-Schwellkörper (Nasenmuscheln) die zu groß sein können. Insgesamt ergibt sich daraus eine schlechte Aerodynamik in der Nase, sodass der Atemwiderstand hoch ist. Weiterhin spielen Schleimhautreizungen von außen eine Rolle. Da wäre die chronisch trockene Nase durch eine zu trockene Atemluft durch z.B. Klimaanlagen zu erwähnen. Allergie auf z.B. Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Blütenpollen sind ein häufiges Problem.

Was kann man gegen Schnarchen tun?

Schnarchen ist ein schwieriges Problem da es sich oft um eine Kombination aus verschiedenen Pathologien handelt. Zunächst muss unterschieden werden ob es ein reines Schnarchen ist oder ob zusätzlich Atemaussetzer vorhanden sind, was als Erkrankung zu sehen ist und langfristige Folgen wie Schlaganfall oder Herzinfarkte zur Folge haben kann. Dazu kann man ein Schlafscreening machen, wobei die Atmungsqualität während der Nacht aufgezeichnet wird. Zu Grunde liegt meist eine Engstelle in den oberen Atemwegen, sei es die Nase, der Gaumenbogen, oder der Schlund. Auch zu große Mandeln oder ein fliehendes Kinn sind oft als (Mit)ursache auszumachen. Je nach dem muss dann ein Therapieschema erarbeitet werden.

 

 

Dr. Otto Zimmermann, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, Plastische Operationen

Studium an der Universität Würzburg mit Staatsexamen im Jahr 2004
Facharztausbildung in den HNO-Kliniken Augsburg, Trier und Minden
Oberarzttätigkeit in Minden und Weiterbildung zur plastischen Gesichtschirurgie

 

Für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Marienklinik: t. 0471 31 06 00




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