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Marienklinik
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Brustvorsorge

Durch regelmäßige Untersuchung der Brust durch Palpation, Ultraschall, Mammographie und bei Indikation durch Mamma MRT lassen sich Brusttumore rechtzeitig erkennen. Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen ausgezeichnete Heilungschancen.

Die Patientinnen werden bei plötzlich auftretenden unklaren Beschwerden oder tastbaren Befunden von Fachärzten und Hausärzten zugewiesen. Sie können sich aber auch direkt an die Ärzte der Röntgenabteilung der Marienklinik wenden.

Das sicherste Diagnoseverfahren ist dabei bis heute die Mammographie. Die neueste und modernste Methode ist die digitale Mammographie. Diese bietet die größtmögliche Präzision und diagnostische Sicherheit bei der Brustuntersuchung.

Die Vorteile der digitalen Mammographie:

  • Die Strahlendosis ist geringer als bei der herkömmlichen Mammographie
  • Das Verfahren ist schonend und eignet sich daher besonders für junge Frauen  
  • Für die frühe Erkennung von Tumoren ist das Verfahren höchst effizient
  • Durch die computergestützte Diagnostik werden schnelle und genaue Ergebnisse erzielt

Bei sehr dichten Brustdrüsen sowie bei unklaren Befunden wird zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung der Brust durchgeführt. Dank einer ultraschallgeführten Punktion oder Stanzbiopsie kann die Dignität (Gut- bzw. Bösartigkeit) von Knoten und Zysten abgeklärt werden.

1.Wer soll sich untersuchen lassen?

Gesunde Frauen

  • Basismammographie zwischen dem 35. und 38. Lebensjahr
  • Vom 40. bis 50. Lenensjahr alle 2 Jahre
  • ab dem 50. Lebensjahr, je nach Aufbau des Brustgewebes, alle 1-2 Jahre

Bei familiärer Vorbelastung wird individuell vorgegangen und oft schon ab dem 30. Lebensjahr eine Mammographie durchgeführt.

Bei persönlicher Vorbelastung (z.B. durch vorausgegangene Erkrankung an Brustkrebs oder dessen Vorstufe) empfehlen sich Nachsorgeuntersuchungen in einem Abstand von 6-12 Monaten.

Bei Knoten bzw. Verhärtungen in der Brust,

Absonderungen von Flüssigkeiten aus der Brustwarze

Vergrößertem Lymphknoten in der Achselhöhle sollten baldmöglichst durch eine Mammographie- und Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden.

Bei unklarem Befund einer vorausgegangenen Mammographie erfolgt die Kontrolluntersuchung nach ärztlicher Vorgabe


Risikofaktoren für Brustkrebs

Familiäre Vorbelastung: Erhöhtes Risiko besteht, wenn bereits in der Familie, bei Mutter, Schwester oder Tochter Brustkrebs aufgetreten ist.

Rauchen: Tabakkonsum erhöht das Krebsrisiko.

Alter: Das Risiko von Brustkrebs nimmt mit dem Alter zu. Für Frauen über dem 60. Lebensjahr ist das Risiko am höchsten.

Persönliche Vorbelastung: Brustkrebs in einer Brust erhöht das Risiko für die andere Brust.

Hormonelle Faktoren: Sehr frühe erste Regelblutung oder spätes Einsetzen der Wechseljahre.

2. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Untersuchung?

Der beste Zeitpunkt, um die Mammographie durchzuführen, ist möglichst früh im Monatszyklus.

Bei Frauen vor den Wechseljahren (Menopause) sollte die Untersuchung zwischen dem 5. und 15. Zyklustag durchgeführt werden.
Besteht Beunruhigung wegen eines Knotens oder anderer Veränderungen, kann die Untersuchung aber zu jedem beliebigen Zeitpunkt vorgenommen werden. Nach den Wechseljahren spielt der Zeitpunkt der Untersuchung mit Mammographie keine Rolle große Rolle mehr.

3. Wie läuft die Mammographie ab?

Dank unseres direktdigitalen Mammographiesystems lässt sich die Strahlenexposition gegenüber der herkömmlich-konventionellen Mammographie um bis zu 50% reduzieren!

Für die Untersuchung wird die Brust zwischen zwei strahlendurchlässigen Plexiglasscheiben möglichst flach zusammengedrückt. Abhängig von der Beschaffenheit der Brust wird dies von Frauen gelegentlich als unangenehm empfunden.

Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen in 2 Ebenen angefertigt: Einmal von oben und einmal schräg von der Seite. Durch den Abgleich der beiden Bilder kann der Radiologe sich auch einen räumlichen Eindruck von der Lage einzelner Strukturen in der Brust machen.

Das von uns verwendete digitale Vollfeldmammographiesystem, GE Senograph 2000, ist eines der modernsten Systeme, die es derzeit gibt. Es ermöglicht für die Patientin eine ergonomische und daher schonende Untersuchung und liefert eine optimale Bildqualität.

Die Bilder werden mit einem speziellen Computer analysiert. Dabei wird jedes Bild von zwei erfahrenen Radiologen unabhängig voneinander ausgewertet.

4. Welche Vorbereitung ist für eine Mammographie erforderlich?

Es ist keine besondere Vorbereitung nötig. Am Untersuchungstag sollte die Brust nicht eingecremt oder gepudert sein. Bitte verwenden Sie  vor der Untersuchung auch kein Deodorant.

Liegen bereits Voruntersuchungen oder Befunde vor, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. Der Vergleich mit einer Voruntersuchung bringt zusätzliche diagnostische Sicherheit.

5. Welche zusätzlichen Untersuchungen sind sinnvoll?

Ultraschall-Untersuchung der Brust: Mamma-Sonographie

In den meisten Fällen kann die Mamma-Sonographie die Ergebnisse einer Mammografie durch wichtige Informationen ergänzen. Besonders bei einem dichten Drüsenkörper können kleine Brusttumore in der Mammographie nicht erkannt werden. Außerdem können dank Mamma-Sonographie tastbare knotige Veränderungen an der Brust schnell und sicher abgeklärt werden.  Hierbei wird die Brust mit einem hoch-frequenten linearen Schallkopf schonend  und strahlungsfrei untersucht.

Kernspintomographie der Brust: Mamma-MRT

Eine weitere, auch in der Brustkrebsvorsorge an Bedeutung zunehmende Methode ist die Magnetresonanztomographie der Brust.

Wichtig: Wir empfehlen Ihnen, sich regelmäßig selbst die Brust abzutasten. Vorsorge beginnt beim eigenen Bewusstsein für die Gesundheit des Körpers.

Arzt


Dr. Thomas Riebesel

Facharzt für Radiologie

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