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Prävention, Diagnostik und Therapie seelischer Erkrankungen.

Die Psychiatrie beschäftigt sich mit verschiedenen Krankheitsbildern oder Störungen, die im landläufigen Sinne eher zu den schwereren psychischen Erkrankungen zählen.

Es geht also zum größten Teil um Störungen oder Krankheiten, die länger während den normalen Ablauf des Lebens und das eigene Verhalten und Empfinden wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen, so dass der gewohnte Lebensvollzug und Lebensalltag deutlich erschwert wird.

Seelische Erkrankungen sind von seelischen Problemen zu unterscheiden: Handelt es sich z. B. um traurige Verstimmungen oder Ängstlichkeit auf Grund einer vielleicht gerade unangenehmen Lebenssituation, oder ist mit Angst eher eine vielleicht natürliche Angst gemeint. Wenn man sich z.B. an einem neuen Arbeitsplatz einarbeiten muss und dort mit neuen Aufgaben und Schwierigkeiten konfrontiert wird, dann wird es sich eher selten um eine krankhafte Störung handeln.
Beeinträchtigen die seelischen Störungen einen Menschen aber so stark, dass er das Leben nicht mehr genießen kann, zusätzlich eine Reihe körperlicher Störungen auftritt und er in Familie und Beruf seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen kann, dann sollte untersucht werden, ob eine seelische Erkrankung vorliegt.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, Inhalte aus verschiedenen Medien nur zu Ihrer Information, nicht aber zu einer „Eigendiagnose“ heranzuziehen. Eine Diagnose kann immer nur ein behandelnder Arzt im Rahmen einer intensiven Untersuchung und eines persönlichen Gespräches mit Ihnen stellen.

Bei vielen psychischen Störungen ist es wichtig, mit einer Behandlung rechtzeitig zu beginnen und sie konsequent durchzuführen, damit sie nicht chronisch werden und in der Folge schwerer zu behandeln sind.

Seelische Störungen und Erkrankungen, die in einer Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie ambulant behandelt werden können:

Gemütserkrankungen:

  • Depressionen
  • Depressionen in Abhängigkeit von der Jahreszeit (z.B. Winterdepression)
  • Erschöpfungsdepressionen
  • Manisch-depressive Erkrankung

Phobien:

  • Soziale Phobie
  • Spezifische Phobien, (z.B. Hundephobie, Flugangst, Klaustrophobie, Agoraphobie-Platzangst, Krankheitsphobie)

Zwangsstörungen:

  • Zwangshandlungen, (z.B. Waschzwang, Kontrollzwang, Zwangsgedanken)
  • Zwangsgedanken/Zwangsgrübeln

Andere Angststörungen:

  • Generalisierte Angststörungen
  • Hypochondrien

Essstörungen:

  • Anorexia nervosa
  • Bulimia nervosa
  • Bulimarexie

Schlafstörungen

Sexuelle Störungen:

  • Libidoverlust
  • Potenzstörungen

Psychosen:

  • So genannte schizophrene Psychosen
  • Schizo-affektive Erkrankungen
  • Wahnhafte Störungen

Durch Körperliche Erkrankungen verursachte psychische Störungen:

  • Alzheimer Demenz
  • Vaskuläre Demenz
  • Psychische Störungen nach Schädel- u. Hirnverletzungen
  • Depressionen nach Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Depression bei Morbus Parkinson

Suchterkrankungen bzw. psychische Störungen durch Drogen und Alkohol:

  • Alkoholkrankheit
  • Störungen durch Opioide
  • Störungen durch Haschisch
  • Störungen durch Kokain
  • Nikotinabhängigkeit (Zigaretten)
  • Medikamentenabhängigkeit (z.B. von Schlaftabletten/Benzodiazepine)

Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen:

  • Akute Belastungsreaktion
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Anpassungsstörungen
  • Stressbedingte psychosomatische Erkrankungen
  • Burn-out-Syndrom

Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle:

  • Pathologisches Glücksspiel
  • Pathologische Brandstiftung (Pyromanie)
  • Pathologisches Stehlen (Kleptomanie)

Ärzte und Therapeuten


Dr. Rudolf Schöpf

Facharzt für Psychotherapie & Psychiatrie

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Dr. Francesca Zucali

Psychologin und Psychotherapeutin

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