Marienklinik
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Migräne
Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und meistens halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit begleitet wird.
Chirurgische Behandlung
Die chirurgische Behandlung der Migräne beruht in erster Linie auf der Druckentlastung von Nervenknoten im Bereich von Stirn, Schläfen und Nacken. Im Bereich der Stirn wird der Corrugator-Muskel entfernt, welcher ausschließlich zur Bildung der Zornesfalte gebraucht wird. Schmerzpunkte an Schläfen und Nacken können nach demselben Prinzip operativ behandelt werden. Im Zuge des Eingriffes werden dann Nervenäste entlastet.
Botox-Behandlung
Von entscheidender Bedeutung ist, dass die jeweiligen Stellen individuell ermittelt werden. Um die Wirksamkeit eines chirurgischen Eingriffs zu klären geht diesem eine Behandlung mit Botox (Botulinumtoxin Typ A) voraus. Dadurch wird die Übertragung von Nervenimpulsen zum Muskel unterbunden, der auf diese Weise entspannt.
Schlüssellochchirurgie
Zeigt die Botox-Behandlung einen langfristigen Erfolg kann ein chirurgischer Engriff vorgenommen werden. Der Eingriff erfolgt per Schlüsselloch-Chirurgie über sehr kleine Schnitte, welche danach nicht mehr sichtbar sind. Die Belastung für den Patienten ist dementsprechend sehr gering.
Auswahlverfahren
Nicht alle Patienten eignen sich für die chirurgische Behandlung der Migräne. Ein mehrstufiges Auswahlverfahren hilft herauszufinden, ob ein Migränepatient für einen solchen Eingriff überhaupt in Frage kommt. Beratung und Auswertung der individuellen Situation sind kostenlos.


